Was du nicht willst,
was man dir tut,
das füg’ auch keinem andern zu.
1. Strophe:
Die Goldene Regel ist da,
aber keiner nimmt sie wahr.
Überall wird Blut vergossen,
viele Menschen werden einfach so erschossen.
Überall herrscht Krieg,
und nirgends erfolgt ein Sieg.
Warum gibt es Streit und keine Einigkeit?
Es ist so leicht,
aber keiner begreift’s:
Wenn wir alle auf dem goldenen Wege gehen
müssten wir nie wieder
die Tränen eines Kindes sehn.
Was du nicht willst,
was man dir tut,
das füg’ auch keinem andern zu.
2. Strophe:
Egal ob schwarz oder weiß,
ich würd’ mal sagen, wir sind gleich.
Es ist die Gleichberechtigung,
ein Nehmen und Geben.
Um so etwas überhaupt zu wissen,
mein Freund, in deinem Leben,
müsstest du’s erstmal erleben!
Schau, Martin Luther King war ein großer Mann,
denn er versuchte den ersten Anfang.
Er hatte ’nen Traum für die Kinder der Welt,
der die Menschen vor sehr große Aufgaben stellt.
Was du nicht willst,
was man dir tut,
das füg’ auch keinem andern zu.
3. Strophe:
Die Amis machten endlich den zweiten Schritt,
viele gehen nun mit Obama mit.
Viele kämpfen für das Recht,
doch manchen geht es trotzdem schlecht.
Er versucht zu verbinden und Frieden zu machen,
doch manche können nur darüber lachen.
„Yes we can“ – das sagte er und machte allen Mut,
dieser Satz fiel ihm nicht schwer und tut allen gut.
Was du nicht willst,
was man dir tut,
das füg’ auch keinem andern zu.
4. Strophe:
Die Leute beten zu Gott:
„Reich’ mir deine Hand,
hilf uns hier raus,
wir halten’s hier nicht mehr aus.
Wir hören dir zu
und reden zusammen,
weil man das in dieser Welt hier gut gebrauchen kann.
Lass [uns] gemeinsam den Weg von nun an beschreiten,
wir gehen ihn mit dir ohne zu streiten.“
Was du nicht willst,
was man dir tut,
das füg’ auch keinem andern zu.
Geschrieben, komponiert und aufgeführt von den Schüler/innen der Klasse 7 der Theodor-Heuss-Schule in Marburg im Schuljahr 2008/09.