Die Organisatoren
»Das muslimische Alkoholverbot war ein schwieriger Punkt für die christliche Gruppe. Die christliche Religion ist ja eine weniger von Regeln und Gesetzen geprägte Religion als Judentum und Islam. Die Christen sagten am Anfang, klar, wenn das deren Gebote sind, dann halten auch wir uns dran.
Aber bald kam die Frage auf (vor allem im Hinblick auf Michaels Geburtstag): Wie weit wollen wir gehen? Wo bleiben wir mit unserem Standpunkt und unserer Religion? Wie können wir uns mal durchsetzen? Und da gab es dann Stimmen, die sagten: Wir müssen auch mal auf den Putz hauen, wir gehen jetzt einfach mal in der Kneipe nebenan ein Bier trinken.«
Dilek (Muslima)
»Ein Konfliktpunkt war Michaels (Christ) Geburtstag, wo sich die Christen damit auseinandersetzen mussten, ob sie auf den Alkohol oder auf die Muslime verzichten wollten. Ein Muslim darf keinen Alkohol trinken und sollte sich von Alkohol Trinkenden fernhalten. Der Alkohol ist verboten, weil er für den Menschen nicht gut ist und man sich nicht mehr unter Kontrolle hat.«
Michael (Christ)
»Wir zogen die muslimische Gesellschaft dem Alkohol vor, auch wenn die Bedienung im Biergarten bei der gesammelten Mineralwasserbestellung etwas verdutzt in die Gegend schaute.
Miteinander erlebten wir einen lustigen Abend, denn man kann auch ohne Alkohol lustig sein!?!«
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